Meraner Höhenweg Süd

27.08 - 01.09.2007

Kompakt

Von der geplanten Wanderung in den Stubaier Alpen bleibt nur der Auf- und Abstieg zum Brunnenkogelhaus, denn das Wetter lässt in den nächsten Tagen keine Wanderung in der Höhe von 3000m zu.
Wir fahren als nach Südtirol und  steigen bei St. Martin im Passeiertal in den Meraner Höhenweg ein.  Drei Tage wandern wir auf dem Südabschnitt dieses schönen Panoramaweges, der um die Texelgruppe führt. Für den Nordabschnitt mit dem fast 3000m hohem Eisjöchl bleibt uns dieses mal keine Zeit.
Auf der Rückfahrt besichtigen wir noch die Churburg bei Schludern im Vinschgau, bevor wir über den Reschenpass wieder heimwärts fahren.

Auf den Tag genau setzen wir dann 2010 die Wanderung auf dem  Meraner Höhenweg fort.

1. und 2. Tag: Auf- und Abstieg zum Brunnenkogelhaus bei Sölden

In diesem Jahr wollen wir auf den “Stillen Wegen”, im Südabschluss der Stubaier Alpen und nahe des Timmelsjoches wandern. In Sölden ist noch schönes Wetter, doch nach der Busfahrt zum Gasthaus Fiegl (2000m) im Windachtal beginnt es bereits das erste mal zu regnen.
Wir steigen zum neu errichteten, wunderschönen Brunnenkogelhaus auf und hoffen auf besseres Wetter. Am nächsten Morgen sind die umliegenden Berge kaum zu erkennen, Regen...
Die geplante Tour in 3000m Höhe ist bei diesem Wetter nicht machbar, wir steigen deshalb wieder nach Sölden ab und fahren am Mittag über das Timmelsjoch nach Südtirol. Am Nachmittag erreichen wir bei St. Martin den Meraner Höhenweg. Im Krusterhof bekommen wir ein schönes Quartier.

3. Tag: Krustenhof – Gasthaus Walde

Höhenmeter: +900m / -658m
Am Vormiitag starten wir unsere Wanderung auf dem Meraner Höhenweg in Richtung Meran. Unter uns liegt das schöne Passeiertal, gegenüber die Gebirgskette mit dem Hirzer, wo wir 2001 auf dem E5 wanderten.
Am tiefsten Punkt unseres Höhenweges (820m) vor Magdfeld müssen wir längere Zeit unter dem Dach einer Scheune vor dem starken Regen Schutz suchen. Dann hellt es zum Glück wieder auf. Nach Magdfeld erreichen wir die kleine Siedlung Vernuer mit der schönen Dorfkirche. Bis zum Tagesziel, dem Gasthaus Walde ist es nicht mehr weit. Das Haus ist voll, wir sind froh, dass wir noch im Lager Platz bekommen haben.

4. Tag: Gasthaus Walde - Hochganghaus

Höhenmeter: +1065m / -543m
Heute schüttet es am Vormiitag wie aus Kübeln. Viele Wanderfreunde sind noch vor dem Starkregen aufgebrochen. Wir warten noch bis 10:00 Uhr, denn da beruhigt sich das Wetter, wieder.
Zunächst wandern wir durch den pitschnassen Wald zum Longfallhof hinunter, dann bei besser werdenden Wetter zum Hochmut hinauf. Nach dem Mittagessen scheint schließlich die Sonne, wir wandern frohen Mutes zu dem Hochganghaus hinauf. Es ist der höchste Punkt unserer Wanderung auf dem Meraner Höhenweg (1840m).

5. Tag: Hochganghaus - Partschins - Krustenhof

Höhenmeter:
Das Hochganghaus ist sicherlich renovierungsbedürftig. Dennoch waren Unterkunft, Verpflegung und insbesondere die Stimmung am Abend bestens.
Wir haben heute, am letzten Wandertag, noch einmal schönstes Spätsommerwetter. Zunächst geht es durch den Wald zur Tablanderalm dann nach kurzer Rast zur Nassereith–Hütte (1523 m) hinunter. Hier herrscht mächtiger Urlauber-Betrieb. Letztes Ziel des Tages ist der Wasserfall bei Partschins. Nach dem Regen der letzten Tage bietet er einen imposanten Eindruck. Mit den Bussen des Nahverkehrs fahren wir schließlich nach Meran und wieder im Passeiertal nach St. Martin zurück. Unser Wirt holt uns schließlich die 300m zum Krustenhof hinauf.

6. Tag: Rückfahrt

Unser 6-Tage-Ausflug geht zu Ende. Bedingt durch den Fehlstart am Montag, konnten wir nur drei Tage auf dem Meraner Höhenweg wandern.
Wir fahren zunächst nach Meran hinunter, dann im Vinschgau zum Reschenpass hinauf.
In Schludern legen wir die Mittagsrast ein. Zuvor besichtigen wi noch die 800 Jahre alte Churburg über dem Ort. Die Besitzer zeigen hier sagenhafte Schätze dem Besucher, z. B. die größte private Ritterrüstung-Sammlung.
Am Nachmittag geht es dann endgültig zurück nach Deutschland..

pfeil li